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Schwyzer Raclette Coq d’Or

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Der Schwyzer Raclette Coq d'Or entfuehrt Sie in die wilde Schoenheit der Zentralschweizer Alpen, wo traditionelle Kaesemeisterschaft auf alpine Reinheit trifft. Dieser goldgelbe Schmelzkaese vereint die handwerkliche Perfektion der Urschweizer Kaesesennen mit der natuerlichen Kraft hochalpiner Milch.

Der Sommelier empfiehlt

Der Schwyzer Raclette Coq d'Or zeigt sich in goldgelbem Teint mit einer zarten, essbaren Naturrinde. Seine weichschnittige Textur verspricht bereits beim Anschnitt das perfekte Schmelzverhalten. In der Nase entwickelt sich ein mild-wuerziges Bouquet mit nussigen Noten und einem Hauch von Alpenkraeutern. Am Gaumen entfaltet der Kaese seine cremige Fulle mit einer angenehm salzigen Grundnote und fruchtigen Untertonen. Das Finish ist mittellang und harmonisch, mit einer leichten Pfeffrigkeit die zum naechsten Bissen einlaedt. Beim Schmelzen entwickelt er die charakteristische goldbraune Kruste und behält dabei seine seidige Konsistenz ohne auszufetten.

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Alles über diesen Käse

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Getränkeempfehlung

Zum Schwyzer Raclette Coq d'Or harmonieren mineralische Schweizer Weissweine wie Petite Arvine aus dem Wallis oder ein fruchtiger Chasselas aus der Waadt perfekt. Ein helles Schweizer Lagerbier oder ein traditioneller schwarzer Tee unterstuetzen ebenfalls die wuerzige Cremigkeit des Kaeses. Die moderate Alkoholstufe und die natuerliche Saeuerlichkeit dieser Getraenke loesen die Fette und verstaerken die nussigen Aromen des geschmolzenen Kaeses.

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Beilagen & Speisen

Klassisch wird der Schwyzer Raclette Coq d'Or zu kleinen Gschwellti-Kartoffeln mit Schale serviert, begleitet von eingelegten Silberzwiebeln, sauren Gurken und schwarzem Pfeffer. Ein Stueck rustikales Walliser Roggenbrot oder ein frisches Baguette ergaenzen die cremige Konsistenz ideal. Traditionell gehören auch getrockenes Buendnerfleisch oder ein Glaeschen Kirschwasser zum vollendeten Schweizer Raclette-Erlebnis dazu.

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Rezeptidee

Schneiden Sie den Schwyzer Raclette Coq d'Or in etwa fingerdünke Scheiben und legen Sie diese in ein Raclettepfaennchen. Schieben Sie das Pfaennchen unter die Heizquelle bis der Kaese goldbraun und blasig geschmolzen ist. Gleichzeitig kochen Sie kleine Kartoffeln als Pellkartoffeln weich. Schaben Sie den geschmolzenen Kaese grosszuegig ueber die warmen Kartoffeln und wuerzen mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Dazu reichen Sie eingelegte Gurken und Zwiebeln als Verdauungshilfe.

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Wissenswertes

Reifezeit: 3 bis 4 Monate Gewicht pro Laib: 5 5 bis 7 5 Kilogramm Fettgehalt: 45% Fett in Trockenmasse Produktionsgebiet: Zentralschweizer Kantone Laktosegehalt: unter 0 1 Gramm pro 100 Gramm Jaehrliche Schweizer Raclette-Produktion: etwa 18.000 Tonnen

Geschichte & Wissenswertes

Die Geschichte des Schwyzer Raclette Coq d'Or ist tief verwurzelt in den Traditionen der Zentralschweizer Alpwirtschaft und reicht bis ins spaete Mittelalter zurueck. Der Kanton Schwyz, als Namensgeber der gesamten Eidgenossenschaft, blickt auf eine jahrhundertelange Kaesesenntradition zurueck, die sich parallel zur beruehhmten Walliser Raclette-Kultur entwickelte. Bereits im 15. Jahrhundert dokumentierten Klosterchroniken aus Einsiedeln die Herstellung von schmelzfaehigen Alpkaesen in der Region um den Vierwaldstaetter See. Die ersten schriftlichen Erwaehungen eines spezifischen Schwyzer Raclette-Typs stammen aus dem Jahr 1647, als Sennen der Mythen-Region ihre Kaese erstmals gezielt fuer das Schmelzen am Feuer optimierten. Die Bezeichnung Coq d'Or, franzoesisch fuer goldener Hahn, entstand erst im 20. Jahrhundert als Markenname und verweist auf die charakteristische goldgelbe Farbe des gereiften Kaeses sowie die stolze Hahnen-Symbolik der traditionellen Schweizer Sennerei-Kultur. Die Produktionsweise folgt seit jeher strengen handwerklichen Regeln, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Die frische Kuhmilch wird bei exakt 32 Grad Celsius mit natuerlichen Milchsaeurebakterien-Kulturen und Kaelberlab dickgelegt, wobei die Gerinnungszeit etwa 45 Minuten betraegt. Der entstehende Bruch wird vorsichtig auf Reiskorngröße geschnitten und bei stetig steigenden Temperaturen bis auf 42 Grad erwaermt, um die optimale Molkenabscheidung zu gewaehrleisten. Nach dem Formen in traditionellen Presskästen reiht der Kaese mindestens drei Monate in klimatisierten Kellern bei 12 bis 15 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent. Waehrend dieser Zeit wird er regelmaessig mit einer Salzlake gewaschen und gewendet, was die charakteristische Naturrinde und das ausgewogene Aroma praegt. Die geografischen Besonderheiten des Kantons Schwyz mit seinen saftig-gruenen Alpweiden zwischen 800 und 1.400 Metern Hoeehe schaffen ideale Bedingungen fuer die Milchproduktion. Die kalkreichen Boeden der Voralpen verleihen den Kraeutern und Graeser eine besondere Mineralstoffzusammensetzung, die sich direkt in der Milchqualitaet widerspiegelt. Das milde Alpenklima mit seinen warmen Sommern und schneereichen Wintern beguenstigt sowohl das Wachstum der Alpenflo als auch die natürliche Reifung der Kaese in den traditionellen Kellern. Heute wird Schwyzer Raclette Coq d'Or in etwa einem Dutzend kleinerer und mittlerer Kaesereien zwischen Brunnen und Einsiedeln produziert, die sich der handwerklichen Tradition verpflichtet fühlen. Diese Sennereien verarbeiten ausschließlich Milch von Bauernhoefen aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern, wodurch die regionale Herkunft und Frische garantiert bleibt. Der Status als Schweizer Qualitätskaese ohne EU-Schutzbezeichnung ermoeglicht es den Produzenten, innovative Variationen zu entwickeln, ohne dabei die traditionellen Grundlagen zu verlassen. Moderne Hygieneanforderungen und Qualitaetskontrollen ergänzen heute die jahrhundertealte Kaesemacherkunst, ohne den authentischen Geschmack zu beeintraechtigen.

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