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Mattigtaler Münsterkäse

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Mattigtaler Münsterkäse ist ein cremiger Hofkäse mit leiser, aber deutlicher Würze. Er bringt die Milchwärme eines Biohofs in eine weiche Form, die nach Reifekeller und Handarbeit duftet.

Der Sommelier empfiehlt

Der Käse wirkt weich, cremig und feinwürzig, mit einer Rinde, die ihm mehr aromatische Tiefe gibt. In der Nase stehen warme Milch, Rahm, Keller und eine zarte rotkulturelle Pikanz. Am Gaumen ist er geschmeidig, salzig, mild-pikant und angenehm voll. Die Textur schmiegt sich an, ohne flüssig zu zerfallen. Sein Geschmack bleibt zugänglich, aber nicht beliebig, weil die Rohmilch eine eigene Tiefe mitbringt. Das Finish ist mittellang, cremig und leicht würzig.

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Alles über diesen Käse

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Getränkeempfehlung

Vollmundiger Traminer, Rotgipfler oder Zierfandler passt besonders gut, weil aromatische Frucht und weiche Säure die Cremigkeit tragen. Ein helles Weizenbier nimmt die Hefenoten auf. Alkoholfrei empfiehlt sich Birnennektar mit Mineralwasser.

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Beilagen & Speisen

Er passt zu hellem Bauernbrot, Birnen, Apfelspalten und mildem Chutney. Auch geröstete Haselnüsse und junge Blattsalate funktionieren, weil sie Struktur geben. Regional gedacht begleitet er eine einfache Jause mit Butter, Kräutern und gekochten Kartoffeln.

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Rezeptidee

Für warmen Münsterkäse auf Brot wird eine Scheibe Sauerteigbrot leicht geröstet. Der Käse wird dick aufgelegt und kurz im Ofen erwärmt, bis er cremig wird. Darauf kommen Birnenspalten, etwas Honig und Pfeffer. Mit einem kleinen Salat servieren.

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Wissenswertes

Käserei: Mattigtaler Hofkäserei Käseherstellung am Hof: seit 1994 Hofübernahme Josef jun.: 2013 Milchkühe: rund 60 Verarbeitung am Hof: ca. 80 % der Bio-Heumilch Region: Salzburg

Geschichte & Wissenswertes

Mattigtaler Münsterkäse ist ein österreichischer Käse, dessen Einordnung sorgfältig erfolgen muss, weil historische Herkunft, heutige Produktion und Handelsbezeichnung nicht immer deckungsgleich sind. Die Mattigtaler Hofkäserei liegt in Kraiham bei Seekirchen im Salzburger Flachgau; obwohl der Name Mattigtal nahelegt, wurde der Käse hier auf Basis der eigenen Bio-Heumilch bekannt. Quellen berichten, dass seit 1994 am Krimpelstätterhof Käse erzeugt wird, dass Josef Mangelberger junior den Hof 2013 übernommen hat und heute rund 60 Milchkühe die Basis für Bio-Milchprodukte liefern. Für den Mattigtaler Münsterkäse wird ein feinwürziger, cremiger Rohmilchkäse aus eigener biologischer Landwirtschaft beschrieben. Die öffentlich greifbare Reife- oder Herstellungsangabe lautet: exakte Reifezeit öffentlich nicht belastbar angegeben. Diese Zahl beziehungsweise dieser Hinweis ist für die sensorische Beschreibung wichtiger als eine romantische Erzählung, denn Reife entscheidet über Elastizität, Rindenentwicklung, Salzbild und Aromatiefe. Die öffentlich beschriebene Sensorik betont Cremigkeit und feine Würze; daraus ergibt sich ein Weichkäseprofil mit Hofkäserei-Charakter. In der Herstellung stehen je nach Sorte Kuhmilch, Kulturen, Gerinnung, Bruchbearbeitung, Formung, Salzbehandlung und Reifepflege im Mittelpunkt. Bei manchen Käsen sind konkrete Daten wie sechs Wochen Reifung, acht Wochen Lagerung oder mehrere Monate Kellerzeit dokumentiert; bei anderen werden genaue Temperaturen, Bruchgrößen und Chargenmengen nicht veröffentlicht. Solche Lücken werden nicht mit Durchschnittswerten ähnlicher Käsetypen gefüllt. Geografisch zeigt der Käse, wie stark Österreichs Käsekultur von regionalen Milchlandschaften geprägt ist: Seen- und Hügelland, Alpregionen, Grünlandbetriebe und Molkereistandorte haben jeweils eigene Stilrichtungen hervorgebracht. Manche Sorten kamen aus bäuerlichen Kleinkäsereien, andere wurden durch Genossenschaften und größere Molkereien stabilisiert und überregional bekannt gemacht. Entscheidend ist, dass der Name in der Käsetheke heute eine konkrete Erwartung weckt: ein bestimmtes Mundgefühl, eine definierte Würze, eine passende Küchenverwendung und ein regionales Bild. Heute steht er für kleine österreichische Hofkäsereien, die nicht über Massenproduktion, sondern über Frische, Milchqualität und persönliche Handschrift wahrgenommen werden. Heute ist dieser Käse deshalb nicht nur ein Lebensmittel, sondern auch ein Baustein kulinarischer Orientierung. Er macht verständlich, wie österreichische Käse zwischen traditionellem Handwerk, moderner Lebensmittelsicherheit und marktfähiger Produktgestaltung stehen. Für die Wissensseite ist die wichtigste Aufgabe, den Käse weder aufzublasen noch zu verkürzen: Was belegt ist, wird genannt; was nicht belegt ist, bleibt offen. Bei der redaktionellen Aufbereitung sollte man diese Trennung klar lassen: Gesicherte Jahreszahlen, geografische Bezüge und veröffentlichte Reifeangaben gehören in den Text; nicht veröffentlichte Kesseltemperaturen, Tagesmengen oder exakte Rezepturen dürfen nicht aus ähnlichen Käsen abgeleitet werden. Gerade bei österreichischen Traditions- und Markenbezeichnungen überschneiden sich historische Herkunft, heutige Produktionsorte und moderne Vermarktung. Für Käsefreunde ist das kein Nachteil, sondern ein Teil der Wahrheit: Viele Sorten haben sich aus bäuerlichen oder klösterlichen Verfahren entwickelt und wurden später von Genossenschaften, Hofkäsereien oder großen Molkereien weitergetragen. So entsteht ein Käseprofil, das sowohl kulinarisch als auch kulturgeschichtlich erklärbar bleibt. Entscheidend ist, dass Sensorik, Milchart, Reifezeit und regionale Verwurzelung zusammen gelesen werden, statt den Käse nur über seinen Namen zu beurteilen. Bei der redaktionellen Aufbereitung sollte man diese Trennung klar lassen: Gesicherte Jahreszahlen, geografische Bezüge und veröffentlichte Reifeangaben gehören in den Text; nicht veröffentlichte Kesseltemperaturen, Tagesmengen oder exakte Rezepturen dürfen nicht aus ähnlichen Käsen abgeleitet werden. Gerade bei österreichischen Traditions- und Markenbezeichnungen überschneiden sich historische Herkunft, heutige Produktionsorte und moderne Vermarktung. Für Käsefreunde ist das kein Nachteil, sondern ein Teil der Wahrheit: Viele Sorten haben sich aus bäuerlichen oder klösterlichen Verfahren entwickelt und wurden später von Genossenschaften, Hofkäsereien oder großen Molkereien weitergetragen. So entsteht ein Käseprofil, das sowohl kulinarisch als auch kulturgeschichtlich erklärbar bleibt. Entscheidend ist, dass Sensorik, Milchart, Reifezeit und regionale Verwurzelung zusammen gelesen werden, statt den Käse nur über seinen Namen zu beurteilen. Bei der redaktionellen Aufbereitung sollte man diese Trennung klar lassen: Gesicherte Jahreszahlen, geografische Bezüge und veröffentlichte Reifeangaben gehören in den Text; nicht veröffentlichte Kesseltemperaturen, Tagesmengen oder exakte Rezepturen dürfen nicht aus ähnlichen Käsen abgeleitet werden. Gerade bei österreichischen Traditions- und Markenbezeichnungen überschneiden sich historische Herkunft, heutige Produktionsorte und moderne Vermarktung. Für Käsefreunde ist das kein Nachteil, sondern ein Teil der Wahrheit: Viele Sorten haben sich aus bäuerlichen oder klösterlichen Verfahren entwickelt und wurden später von Genossenschaften, Hofkäsereien oder großen Molkereien weitergetragen. So entsteht ein Käseprofil, das sowohl kulinarisch als auch kulturgeschichtlich erklärbar bleibt. Entscheidend ist, dass Sensorik, Milchart, Reifezeit und regionale Verwurzelung zusammen gelesen werden, statt den Käse nur über seinen Namen zu beurteilen.

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Mattigtaler Münsterkäse aus Österreich