🧀

Bild folgt

Caussedou

FrankreichPérigord und QuercySchafmilchSchaf
📖 Rezepte🗺️ Anbieter🎓 Workshops📰 Aus der Käsewelt🗓️ Saison🎧 Podcast

Caussedou klingt nach Kalkstein und Milde – und genau so schmeckt er. Ein kleiner Schafskäse aus dem Quercy, weich, ruhig und von feiner blauer Rindenpoesie berührt.

Der Sommelier empfiehlt

Caussedou besitzt eine weiche, ungekochte Paste und ein kleines quadratisches Format. Die Textur ist zart, leicht feucht und im jungen Zustand cremig, ohne zu laufen. In der Nase zeigen sich Schafmilch, warme Sahne, Heu, Mandeln und mit Reife ein zarter Blauschimmelton an der Rinde. Am Gaumen wirkt er mild, rund, leicht salzig und nussig. Die Schafmilch gibt ihm mehr Süße und Fülle als einem kleinen Ziegenkäse. Das Finish ist sauber, milchig und mittellang.

Werbung
Ihr Käse-Shop oder Produkt hier
Erreichen Sie täglich Käse-Liebhaber · ab 49 €/Monat
Anfragen →

Alles über diesen Käse

🍷

Getränkeempfehlung

Ein trockener Gaillac blanc oder ein Bergerac sec passt durch Frische und dezente Frucht. Bei reiferem Caussedou darf es ein junger, nicht zu tanninreicher Rotwein aus dem Südwesten sein. Ein mildes Weizenbier nimmt die Schafmilchsüße sehr schön auf. Alkoholfrei ist Birnensaftschorle mit wenig Süße passend.

🍽️

Beilagen & Speisen

Walnüsse, Birnen, Quittenpaste und kräftiges Landbrot passen besonders gut. Auch ein Salat mit Linsen und Kräutern nimmt die Schafmilch-Fülle gut auf. Traditionell wirkt er am besten schlicht, damit der milde Charakter nicht verdeckt wird. Feigen und Honig sollten fein dosiert werden.

🧑‍🍳

Rezeptidee

Lege Caussedou auf kleine Brotscheiben und gib je eine dünne Birnenspalte und etwas Walnuss darauf. Kurz im Ofen erwärmen, bis der Käse weich wird. Mit schwarzem Pfeffer und ein paar Tropfen Walnussöl servieren. Dazu passt ein frischer Blattsalat.

💡

Wissenswertes

Regionale Spezialität, schwächerer Nachweis Format: Quadrat ca. 7 cm Höhe: ca. 2 bis 3 cm Gewicht: ca. 170 bis 180 g Fettgehalt: ca. 45 % EU-Schutz: keiner belegt

Geschichte & Wissenswertes

Die Geschichte von Caussedou lässt sich am besten als Geschichte eines Landschaftskäses lesen: nicht als glatte Industrienorm, sondern als Antwort auf Milch, Klima und Vorräte in dem Quercy und seinen Kalkplateaus. Der Name verbindet das französische Causse für Kalkhochfläche mit doux für mild und verweist damit direkt auf Landschaft und Geschmack. Der Käse steht in einer französischen Tradition, in der Namen oft älter sind als moderne Markenregister und in der ein Dorf, ein Hof oder eine Mikroregion lange genügte, um ein Produkt wiederzuerkennen. Gerade deshalb ist die historische Überlieferung nicht bei allen Sorten gleich dicht. Einige Details stammen aus Fach- und Regionalquellen, andere aus heutigen Produzentenangaben; fehlende Zahlen wurden nicht ergänzt. Dieser Datensatz kennzeichnet ihn bewusst als regionale Spezialität mit schwächerem Nachweis, weil keine AOP- oder PGI-Spezifikation, kein einheitliches Pflichtenheft und keine amtliche Jahresproduktion veröffentlicht sind. Herstellungsgeschichtlich gehört Caussedou zum Umfeld der weichen Schafmilchkäse. Die Grundlage bildet Schafmilch; die Qualität entscheidet sich deshalb zuerst an Fütterung, Saison und Frische des Rohstoffs. Caussedou wird als weicher, nicht gekochter, nicht gepresster Schafkäse beschrieben; Quellen nennen ein quadratisches Format von etwa 7 cm Kantenlänge, 2 bis 3 cm Höhe und 170 bis 180 g Gewicht. Bei frischen oder lactischen Ziegen- und Schafkäsen ist die Säuerung langsam, die Gerinnung zurückhaltend und der Bruch wird nur behutsam bewegt; bei gepressten Tommen oder geschmolzenen Spezialitäten ist dagegen die spätere Textur das Ziel der Arbeit. Wo Quellen konkrete Werte nennen, werden sie hier verwendet: belegt sind 7 cm Kantenlänge, 2 bis 3 cm Höhe, 170 bis 180 g Gewicht, 45 % Fett und weiche nicht gekochte Paste Nicht veröffentlichte Parameter wie exakte Kesseltemperaturen, Tagesmengen oder Starterkulturen bleiben bewusst offen. Das ist fachlich sauberer, als aus ähnlichen Käsen Werte zu übernehmen. Das geografische Gebiet prägt den Charakter stärker, als man bei einem kleinen Käse vermuten würde. Kalkige Causses begünstigen karge Kräuterweiden und eine schlanke, manchmal nussige Milch; die Alpen und Voralpen liefern kühlere Reifebedingungen, dichtere Grasnoten und mehr Feuchtigkeit in den Kellern; Korsika bringt Maquis, Meerluft und den Wechsel von Schaf- und Ziegenhaltung ins Spiel. In dem Quercy und seinen Kalkplateaus spielte Käse zudem eine praktische Rolle: Milch musste haltbar gemacht, Molke verwertet oder ein zu trockener Restkäse in eine neue, aromatische Form überführt werden. Diese Logik erklärt, warum viele regionale Sorten nicht als Prestigekäse entstanden, sondern als Alltagskunst. Sensorisch ist Caussedou deshalb kein isoliertes Produkt, sondern ein Stück regionaler Küche. Junge Varianten zeigen mehr Milch, Joghurt, Mandelschale und frische Säure; gereiftere Formen werden dichter, salziger, erdiger und manchmal pilziger. Bei gewaschenen oder cendrierten Rinden kommen feuchte Kelleraromen, Asche, Hefe oder ein sanft rauchiger Eindruck hinzu. Bei fromage-fort-Zubereitungen stehen Fermentation, Öl, Alkohol, Knoblauch oder Pfeffer im Vordergrund. Entscheidend ist, den Käse nicht zu kalt zu servieren: Nach 30 bis 60 Minuten bei Raumtemperatur öffnet sich die Struktur, und die Aromen wirken weniger spitz. Heute liegt die Bedeutung von Caussedou vor allem in seiner kulinarischen Identität. Er erzählt von kleinen Formaten, regionalen Märkten, saisonaler Milch und einer Käsekultur, die nicht nur von großen AOP-Namen lebt. Für eine Wissensseite ist er deshalb wertvoll, auch wenn die Quellenlage unterschiedlich stark ist. Wo Schutzzeichen vorhanden sind, werden sie genannt; wo sie fehlen, wird der Käse als regionale Spezialität eingeordnet. So bleibt die Darstellung transparent: Heute ist er eine seltene Quercy-Spezialität mit eher schwacher, aber wiederkehrender Fachquellenlage. Der moderne Wert solcher Käse liegt nicht in hohen Produktionszahlen, sondern in ihrer Fähigkeit, ein Gebiet geschmacklich lesbar zu machen. Für Käseliebhaber bedeutet das: Caussedou sollte nicht nur nach Intensität beurteilt werden. Man sollte auf Schnittbild, Randzone, Säure, Salz, Tiernote und Abgang achten. Ein sehr junger Käse wirkt oft hell, kühl und direkt; nach einigen Tagen oder Wochen bekommt er mehr Tiefe und eine cremigere Linie unter der Rinde. Kleine Formate reagieren besonders schnell auf Lagerung, weshalb schon wenige Tage Unterschied den Charakter verändern können. Gerade diese Wandelbarkeit macht regionale französische Spezialitäten so spannend: Sie sind weniger starre Produkte als Momentaufnahmen eines Ortes, einer Milch und einer Handwerksroutine.

Werbung
Ihr Käse-Shop oder Produkt hier
Erreichen Sie täglich Käse-Liebhaber · ab 49 €/Monat
Anfragen →
Diesen Käse teilen
(0)
Bewerten:
🤖 KI-generierter Inhalt: Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Bei Fehlern freuen wir uns über eine kurze Nachricht.
Käse nach Ländern
BelgienBosnien und HerzegowinaBulgarienDänemarkDeutschlandFinnlandFrankreichGriechenlandIrlandItalienKroatienLitauenMaltaNiederlandeÖsterreichPolenPortugalRumänienSchwedenSchweizSlowakeiSlowenienSpanienTschechienTürkeiUngarnVereinigtes KönigreichZypern
🧀 Käsekunde.de
Das europäische Käse-Wissensportal – von geschützten Spezialitäten bis hin zu regionalen Käsesorten aus ganz Europa und der Welt.
Entdecken
Alle LänderFrankreichItalienDeutschlandSpanien
Informationen
ImpressumDatenschutzÜber unsKontakt
Werbung
Werbeplatz anfragenPartner werden

© 2026 Käsekunde.de · Alle Rechte vorbehalten · Alle Angaben ohne Gewähr

* Affiliate-Links · Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen